Ob Akupunktur oder Pflanzenheilkunde: Die
Behandlungsmöglichkeiten jenseits der Schulmedizin sind so zahlreich
wie unterschiedlich. Mehr als 400 Verfahren zählen zur "Alternativen
Medizin". Diese Komplementärmedizin wird häufig als Ergänzung zur
Schulmedizin angewandt, besonders bei chronischen Krankheiten, wie
Rückenbeschwerden, Nasenneben- und Stirnhöhlenentzündungen,
chronischer Bronchitis oder im Rahmen einer Schmerzbehandlung. "Von
ausschließlich alternativen Behandlungen sollten Patienten allerdings
absehen. Die Gefahr ist sonst zu groß, dass ihr Krankheitsbild nicht
vollständig erfasst wird", so Frank Grunwald, Gesundheitsexperte vom
Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a. G. Er erklärt weiter,
dass die private Krankenversicherung Tarife mit Alternativmedizin
anbiete und rät den Kunden, dass sie anhand ihrer
Versicherungsunterlagen prüfen sollten, ob sie sich für einen
derartigen Tarif entschieden haben und welche Behandlungen die
Krankenversicherung erstattet.
Wirksamkeit von Akupunktur konnte in einigen Studien bewiesen
werden
Vielen Patienten verschaffen alternative Behandlungsmöglichkeiten,
wie etwa die Akupunktur, Linderung oder gar Heilung. Bei chronischen
Rücken- oder Knieschmerzen konnten Studien nachweisen, dass die
Akupunktur den konventionellen Verfahren in Sachen Wirksamkeit
überlegen sein kann.
Die Akupunktur gehört zur Traditionellen Chinesischen Medizin
(TCM). Die Anwender der Akupunktur gehen davon aus, dass die
Krankheit auf einer Störung des Energieflusses "Qi" beruht. Das "Qi"
fließt demnach im Körper auf fest definierten Linien (Meridianen)
entlang. Durch den Einsatz der Nadeln versuchen die Therapeuten das
"Qi" wieder in Einklang mit dem Körper zu bringen. Generell beruht
die TCM auf dem Prinzip, die Beschwerden der Patienten mit einer
gegenteiligen Methode zu behandeln. Um den Körper wieder ins
Gleichgewicht zu bringen, wird Frieren mit Wärme oder Schwitzen mit
Kälte therapiert.
Heilpflanzen gegen Depressionen und Schlafstörungen
Weit verbreitet ist auch die Phytotherapie - die
Pflanzenheilkunde. Rund 60 Prozent der Deutschen nutzen dieses
alternative Verfahren. Bei der Phytotherapie werden die Inhaltsstoffe
der Pflanzen gegen eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt. Für die
Wirksamkeit von Johanniskraut bei depressiven Verstimmungen oder
Baldrian bei Schlafstörungen oder Angstzuständen gibt es
wissenschaftlich begründete Hinweise. Auch zur Stärkung des
Immunsystems oder bei Erkältungen werden oft Heilpflanzen eingesetzt,
sie sollen die Abwehrkräfte stimulieren.
Die Wirkstoffe werden heute zu Tabletten, Kapseln oder Tropfen
verarbeitet. Die Patienten sollten die pflanzlichen Mittel nur unter
Anweisung einnehmen. Die Nebenwirkungen sollten nicht unterschätzt
werden, außerdem könnten die pflanzlichen Mittel zu Wechselwirkungen
mit anderen Medikamenten führen. Die Phytotherapie ist nicht nur
fester Bestandteil der Alternativmedizin, tatsächlich zählt sie zu
den ältesten Heilverfahren der Welt. Auch die Schulmedizin wurde von
der Pflanzenheilkunde beeinflusst. So stammt die Salicylsäure, die
zur Herstellung des Aspirins verwendet wird, aus der Weidenrinde.
Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a. G.
Der Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a. G. aus Hamburg hat
seinen Ursprung im Jahr 1925 und ist heute einer der erfolgreichsten
Anbieter von Krankenvoll- und Krankenzusatzversicherungen. Dazu
tragen leistungsstarke Produkte, ein herausragender Kundenservice
sowie eine außergewöhnlich hohe Beitragsstabilität bei. Seit April
2009 bildet das Unternehmen mit den drei Versicherungsvereinen auf
Gegenseitigkeit der SIGNAL IDUNA Gruppe einen Gleichordnungskonzern.
Der Versicherer beschränkt sich nicht auf die Erstattung von Kosten
im Krankheitsfall, sondern steht als umfassender
Gesundheitsdienstleister an der Seite seiner Versicherten. Das
RingGesundheitsManagement zeigt Wege und gibt Hilfestellungen bei der
Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit.
Mehr Informationen unter www.DeutscherRing.de/RingGesundheitsWelt.
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