Hamburg, 13. Dezember 2011 - Erzieherinnen in Kindertagesstätten haben es nicht immer leicht: Sie sind überdurchschnittlich oft körperlichen und psychosozialen Belastungen ausgesetzt, leiden in der Regel unter Zeit- und Personalmangel und müssen zuweilen mit schwierigen Familiensituationen zurechtkommen. Das belastet und kann sogar krank machen. Die Schwenninger Krankenkasse beugt dem vor und hat sich in Hamburg für das Projekt "Gesunde Kita" mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zusammengetan. Ziel des Projektes ist es, das Thema Gesundheit in Kitas in Hamburg und anderen Regionen zu etablieren und die Gesundheit der Erzieherinnen zu fördern.
Das Besondere am Projekt "Gesunde Kita" ist die aktive Beteiligung der Erzieherinnen. In Workshops diskutieren je 20 bis 25 Teilnehmerinnen die Herausforderungen ihres Arbeitsalltages und erarbeiten Lösungsansätze. Die HAW fasst die Ergebnisse und Erfahrungen in einem Handbuch zusammen, das Ende des Jahres bei der Schwenninger erhältlich sein wird und anderen Kitas Ideen und Anregungen liefern soll. Die Schwenninger begleitet das gesamte Projekt und unterstützt die Erzieherinnen mit zahlreichen Präventionsangeboten, beispielsweise progressiver Muskelentspannung, Rückenschule sowie Pilates- und Yogakursen.
Die Schwenninger hat aber nicht nur die Erzieherinnen im Blick, sondern auch die Gesundheit der Kinder. Deshalb stattete sie - ebenfalls im Rahmen des Projektes "Gesunde Kita" - insgesamt 24 Kitas des DRK Hamburg mit dem Gesundheitskoffer "Fit von klein auf" aus. Der Gesundheitskoffer liefert Erzieherinnen Ideen und Material, um Kindern Themen wie Bewegung, Ernährung und Entspannung spielerisch zu vermitteln, beispielsweise mit der beliebten Puppe Florina.
Bild: Die Schwenninger Krankenkasse