Unsere lieben Kleinen können im Auto für die Eltern eine große
Herausforderung sein. Die Autotür ist noch nicht ganz zu, dann fängt
es oft schon an: "Wann sind wir da? Kann ich was essen? Mir ist so
langweilig". Ja, die Mini-Beifahrer können schon einen großen
Stressfaktor darstellen, berichtet das Apothekenmagazin Baby und
Familie. Wir haben mit der stellvertretenden Chefredakteurin Peggy
Elfmann gesprochen und sie um Tipps gebeten, wie man entspannt und
sicher ans Ziel kommen kann. Dazu gehört natürlich auch die Frage,
was man tun kann, wenn dem Kind während der Autofahrt schnell
schlecht wird:
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Beruhigend ist, dass es sich bei vielen Kindern im Laufe der Zeit
wieder gibt. Um die Übelkeit zu mildern, sollten die Kleinen vor und
während der Fahrt leichte Speisen essen und keine Milch, sondern Tee
oder Saftschorlen trinken. Manchmal helfen auch Akupressur bzw. ein
Akupressur-Armband, dass man in der Apotheke bekommt.
Ein weiterer, ganz wichtiger Aspekt ist die Sicherheit während der
Fahrt:
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Im Auto werden Kinder grundsätzlich im Kindersitz mitgenommen, bis
sie 1,50 Meter groß sind oder 12 Jahre alt. Der beste Platz dafür ist
hinten. Sicherheit heißt auch, dass Bücher, CDs und anderes gut
verstaut sind, damit sie beim Bremsen nicht zu Wurfgeschossen werden.
Außerdem sollte man den Kindern schon von klein auf an klarmachen,
dass man sich zu allererst auf den Verkehr konzentrieren muss.
Gerade auf langen Strecken tut Ablenkung den Nerven gut. Man kann
z.B. Ratespiele rund um die mitfahrenden Autos spielen, oder man
erzählt den Kindern, was sie am Ziel der Reise erwartet. Eine
weitere, willkommene Abwechslung sind Essen und Trinken:
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Auf langen Fahrten sind kleingeschnittene Äpfel, Birnen oder auch
Gurken ein prima Snack. Als ständige Beruhigungsstrategie für
gelangweilte und quengelnde Kinder taugt Essen allerdings nicht, denn
es besteht die Gefahr, dass die Kinder sich angewöhnen, Langeweile
und Frust mit Knabbern zu überbrücken und so übergewichtig werden
können. Besser wäre es, eine Pause zum Essen einzulegen, die tut
allen gut und man kann sich auch gleich noch bewegen.
Und ist man dann am Ziel, sollte man seine Kinder für ihr
Durchhaltevermögen loben, rät Baby und Familie.
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