fit und munter - CE-Kennzeichnung für MED-EL Cochlea-Implantatsystem nun auch für Nutzer mit einseitiger Ertaubung (SSD) (BILD)

fit und munter

CE-Kennzeichnung für MED-EL Cochlea-Implantatsystem nun auch für Nutzer mit einseitiger Ertaubung (SSD) (BILD)



Als erster Hersteller von Hörimplantatsystemen erhält MED-EL für
seine Cochlea-Implantate die Zulassung für die Indikation bei
einseitiger Taubheit (SSD) in allen Ländern, die eine CE-Kennzeichung
anerkennen. Dies gilt altersunabhängig für alle Nutzer. Die Zulassung
erfolgte auf Basis vieler Langzeitstudien, die in enger
Zusammenarbeit von MED-EL und verschiedenen angesehenen Kliniken aus
ganz Europa ermöglicht wurden. Diese klinischen Studien haben
bewiesen, dass sich das Lokalisierungsvermögen und das
Sprachverstehen in lauter Umgebung bei einseitig ertaubten Personen
durch die Verwendung eines MED-EL Cochlea-Implantats verbessert und
sich somit eine Steigerung der Lebensqualität erzielen lässt.

"Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern
konnte MED-EL die Forschung auf diesem Gebiet beginnen. So müssen
sich auch einseitig ertaubte Personen nicht nur auf ein Ohr
verlassen, sondern können die Vorteile beidseitigen Hörens genießen",
so Dr. Ingeborg Hochmair, Geschäftsführerin von MED-EL.

Die neue Einsatzmöglichkeit wurde in Zusammenarbeit mit Chirurgen
wie Prof. Paul Van de Heyning des Antwerpener
Universitätskrankenhauses in Belgien realisiert.

"Die Zulassung von MED-EL Cochlea-Implantaten für SSD ist eine
spannende Entwicklung - schon in unserer ersten Veröffentlichung 2008
konnten wir die Vorteile der elektrischen Stimulation durch ein CI
bei Menschen mit einseitiger Ertaubung aufzeigen. Nun können wir mit
unseren positiven Resultaten auch an die Öffentlichkeit gehen.
Menschen mit einseitigem Hörverlust haben oft Probleme, Gesprächen in
lauten Umgebungen zu folgen oder die Richtung eines Geräusches zu
lokalisieren. Diese Einschränkungen können sehr frustrierend sein.
Die elektrische Stimulation durch ein CI stellt das Hörvermögen des
hörgeschädigten Ohres wieder her, hilft beim Verstehen der manchmal
überwältigenden Klangkulisse unserer Welt und schenkt Menschen ein
Stück Lebensqualität.", erklärt Prof. Van de Heyning.

Detlef Fischer, Träger eines MED-EL Cochlea-Implantates, ist
erleichtert durch das CI sein Sprachverständnis und
Lokalisierungsvermögen wieder zu haben. "Mein Sprachverstehen hat
sich einfach deutlich verbessert. Die Geräusche klingen sehr
natürlich und auch die hohen Frequenzen sind im Einklang - genauso
wie beim normalen Hören", so Detlef Fischer. Den Eingriff nahm Prof.
Joachim Müller im Militärkrankenhaus in Koblenz vor.

Dr. Hochmair betont: "Wir freuen uns sehr darüber, dass nun auch
Menschen mit einseitiger Taubheit von unseren Cochlea-Implantaten
profitieren können. Als Unternehmen engagieren wir uns weiter stark
in der klinischen Forschung, um Menschen auf der ganzen Welt
umfassende Hörimplantatlösungen bieten zu können."

Die exklusive Zulassung von MED-EL Cochlea-Implantaten für
Personen mit einseitiger Taubheit (SSD) ist in allen Ländern gültig,
in welchen die CE-Kennzeichnung anerkannt wird.

Über MED-EL

MED-EL mit Hauptsitz in Innsbruck und 28 Niederlassungen weltweit
ist ein international führender Anbieter von Hörimplantatsystemen.
Die österreichischen Wissenschaftler und Gründer des Unternehmens, DI
Dr. Ingeborg und Prof. Dr. Erwin Hochmair entwickelten 1977 das erste
mikroelektronische Mehrkanal-Cochlea-Implantat und legten 1990 mit
der Einstellung ihrer ersten Mitarbeiter den Grundstein der
Unternehmensgeschichte. Aktuell beschäftigt das Unternehmen mehr als
1400 Angestellte.

Das Cochlea-Implantat war und ist bis heute der erste tatsächlich
realisierte Ersatz eines Sinnesorgans. Im Bereich implantierbarer
Lösungen zur Behandlung unterschiedlicher Arten von Hörverlust bietet
MED-EL mit dem Cochlea-Implantat-, dem Mittelohrimplantat-, dem EAS
(kombinierte Elektrisch Akustische Stimulation) System, dem
Hirnstammimplantat (ABI) sowie dem ersten aktiven
Knochenleitungsimplantat weltweit die breiteste Produktpalette.
Menschen in etwa 100 Ländern können heute mithilfe eines Produkts von
MED-EL hören. Weitere Informationen finden Sie unter www.medel.com.



Pressekontakt:
Dr. Cornelia Zeltner
MED-EL Medical Electronics
Fürstenweg 77
A - 6020 Innsbruck,
Tel: +43 (0)512288889- 985
E: Cornelia.Zeltner@medel.com
www.medel.com
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